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Helene Rübner (Rubner)

Geb. am: 22. Jänner 1917
Fakultät: Philosophische Fakultät
Kategorie: Vertriebene Studierende

Helene RÜBNER (RUBNER), geb. am 22. Jänner 1917 in Feldsberg, Mähren/Österreich-Ungarn [später Tschechoslowakei, heute: Valtice/Tschechien] (heimatberechtigt 1938 in Straßhof/Niederösterreich, Staatsbürgerschaft 1938: Österreich), Tochter von Hermann Rübner (ÖBB Bahn-Beamter), wohnte in Wien 2, Kleine Pfarrgasse 28/20, war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Philosophischen Fakultät im 5. Studiensemester inskribiert und belegte Vorlesungen in Romanistik und Geschichte.

Sie wurde im Nationalsozialismus nach dem "Anschluss" aus rassistischen Gründen gezwungen, das Studium abzubrechen und die Universität Wien zu verlassen.

Sie konnte noch 1938 mit einem "Dienstmädchenvisum" (domestic service permit) aus Wien nach Großbritannien fliehen und war 1939 in Dewsbury, Grafschaft West Yorkshire in England in Stellung.

Helene Rubner starb 94jährig am 30. März 2011 in Dewsbury West Yorkshire (Yorkshire) England.


Lit.: Archiv der Universität Wien/Nationale PHIL 1937-1938; OeStA/ AdR/ E-uReang/ VVSt/ VA/ 38151 (Hermann Rübner); POSCH/INGRISCH/DRESSEL 2008, 462; www.ancestry.de.


Herbert Posch


Nationale von Helene Rübner, Wintersemester 1937/38 (Vorderseite), Foto: Herbert Posch, © Archiv der Universität Wien

Nationale von Helene Rübner, Wintersemester 1937/38 (Rückseite), Foto: Herbert Posch, © Archiv der Universität Wien
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