Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938
Präambel
An der Universität Wien wurden im Jahr 1938, mit der Machtübernahme des Nationalsozialismus, über 2.700 vorwiegend jüdische Angehörige der Universität entlassen und in der Folge vertrieben und/oder ermordet - Lehrende, Studierende und MitarbeiterInnen der Verwaltung. Des weiteren wurde über 200 Personen der akademische Grad aberkannt.
Ernst Friedrich Kollmann
| Geb. am: | 07. September 1917 |
| Fakultät: | Philosophische Fakultät |
| Kategorie: | Vertriebene Studierende |
Ernst Friedrich KOLLMANN, geb. am 7. September 1917 in Wien (heimatberechtigt in Wien, Staatsbürgerschaft: Österreich), Sohn von Max Kollmann (Beamter), wohnte in Wien 20, Heinzelmanngasse 13/38, war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Philosophischen Fakultät im 5. Studiensemester inskribiert und belegte Vorlesungen in Klassischer Philologie und Sprachwissenschaft (im Sommersemester 1938 Weiterstudium im Rahmen des Numerus clausus für jüdische Studierende beantragt, aber abgelehnt).
Er konnte sein Studium der Klassischen Philologie erst nach dem Ende des Nationalsozialismus 1947 abschließen mit der Dissertation: 'Die Sprache des 5. Hymnus des Kallimachos' und am 1. April 1947 promovieren.
Er konnte sein Studium der Klassischen Philologie erst nach dem Ende des Nationalsozialismus 1947 abschließen mit der Dissertation: 'Die Sprache des 5. Hymnus des Kallimachos' und am 1. April 1947 promovieren.
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