Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938
Präambel
An der Universität Wien wurden im Jahr 1938, mit der Machtübernahme des Nationalsozialismus, über 2.700 vorwiegend jüdische Angehörige der Universität entlassen und in der Folge vertrieben und/oder ermordet - Lehrende, Studierende und MitarbeiterInnen der Verwaltung. Des weiteren wurde über 200 Personen der akademische Grad aberkannt.
Oskar Josef Harald Adler
| Geb. am: | 11. Februar 1917 |
| Fakultät: | Philosophische Fakultät |
| Kategorie: | Vertriebene Studierende |
Oskar Josef Harald Adler, geb. am 11. Februar 1917 in Wien (heimatberechtigt in Wien, Staatsbürgerschaft: Österreich), Sohn von Ernst Adler (Kaufmann), wohnte in Wien 19, Peter-Jordan-Straße 31, war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Philosophischen Fakultät im 1. Studiensemester inskribiert und belegte Vorlesungen in Chemie.
Er wurde im Nationalsozialismus aus rassistischen Gründen gezwungen das Studium abzubrechen und die Universität Wien zu verlassen.
Lit.: POSCH/INGRISCH/DRESSEL 2008, 354; Archiv der Universität Wien/Nationale PHIL 1937-1938.
Herbert Posch
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