Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938
Präambel
An der Universität Wien wurden im Jahr 1938, mit der Machtübernahme des Nationalsozialismus, über 2.700 vorwiegend jüdische Angehörige der Universität entlassen und in der Folge vertrieben und/oder ermordet - Lehrende, Studierende und MitarbeiterInnen der Verwaltung. Des weiteren wurde über 200 Personen der akademische Grad aberkannt.
Bruno Adler
| Geb. am: | 13. November 1914 |
| Fakultät: | Medizinische Fakultät | Medizin Universität Wien |
| Kategorie: | Vertriebene Studierende |
Bruno ADLER, geb. am 13. November 1914 in Wien (heimatberechtigt in Wien, Staatsbürgerschaft: Österreich), war der Sohn von Leon Adler (arbeitslos) und wohnte in Wien 2, Große Mohrengasse 23/15.
Nach der Reifeprüfung am Realgymnasium in Wien 2 im Jahre 1934 begann er im Wintersemester 1934/35 ein Studium der Medizin an der Universität Wien.
Er war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Medizinischen Fakultät im 7. Studiensemester inskribiert (Abgangszeugnis vom 18. Juli 1938, Wintersemester 1937/38 wurde ihm am 8. Februar 1938 als gültig angerechnet). Er wurde im Nationalsozialismus aus rassistischen Gründen gezwungen das Studium abzubrechen und die Universität Wien zu verlassen.
Er war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Medizinischen Fakultät im 7. Studiensemester inskribiert (Abgangszeugnis vom 18. Juli 1938, Wintersemester 1937/38 wurde ihm am 8. Februar 1938 als gültig angerechnet). Er wurde im Nationalsozialismus aus rassistischen Gründen gezwungen das Studium abzubrechen und die Universität Wien zu verlassen.
Lit.: POSCH/INGRISCH/DRESSEL 2008, 354; Archiv der Universität Wien/Nationale MED 1934-1938.
Herbert Posch and Katharina Kniefacz
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