Präambel

An der Universität Wien wurden im Jahr 1938, mit der Machtübernahme des Nationalsozialismus über 2.700 vorwiegend jüdische Angehörige der Universität entlassen und in der Folge vertrieben und/oder ermordet - Lehrende, Studierende und MitarbeiterInnen der Verwaltung, des weiteren wurde über 200 Personen der akademische Grad aberkannt. 70 Jahre nach dem sogenannten "Anschluß" und der Pogromnacht (zynisch: "Reichskristallnacht") erinnert die Universität Wien 2008 an dieses Unrecht und  ...

Herbert Schwarcz

  • Geb. am: 28. Jänner 1917
  • Fakultät: Philosophische Fakultät
  • Kategorie: vertriebene Studierende

Herbert SCHWARCZ, geb. am 28. Jänner 1917 in Wien/Österreich-Ungarn (heimatberechtigt in Wien, Staatsbürgerschaft 1938: Österreich), Sohn von Ludwig Schwarcz (Kaufmann), wohnte in Wien 2., Große Mohrengasse 31; er war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Philosophischen Fakultät im 3. Studiensemester inskribiert und belegte Vorlesungen in Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaft.

Er wurde im Nationalsozialismus aus rassistischen Gründen gezwungen, das Studium nach dem "Anschluss" abzubrechen und die Universität Wien zu verlassen.

Über das weitere Leben von Herbert Schwarcz ist derzeit wenig bekannt.


Lit.: Archiv der Universität Wien/Nationale PHIL 1937-1938; POSCH/INGRISCH/DRESSEL 2008, 473.


Herbert Posch


Dokumente

Nationale von Herbert Schwarcz, Wintersemester 1937/38 (1. Formular Vorderseite), Foto: H. Posch (c) Archiv der Universität WienNationale von Herbert Schwarcz, Win...
Nationale von Herbert Schwarcz, Wintersemester 1937/38 (1. Formular Rückseite), Foto: H. Posch (c) Archiv der Universität WienNationale von Herbert Schwarcz, Win...



zuletzt aktualisiert am 01.12.2021

Haben sie Fragen, Korrekturen oder Anmerkungen zu dieser Person? Nutzen Sie das folgende Formular um uns Informationen zukommen zu lassen:

Feedback übermitteln: