Präambel

An der Universität Wien wurden im Jahr 1938, mit der Machtübernahme des Nationalsozialismus über 2.700 vorwiegend jüdische Angehörige der Universität entlassen und in der Folge vertrieben und/oder ermordet - Lehrende, Studierende und MitarbeiterInnen der Verwaltung, des weiteren wurde über 200 Personen der akademische Grad aberkannt. 70 Jahre nach dem sogenannten "Anschluß" und der Pogromnacht (zynisch: "Reichskristallnacht") erinnert die Universität Wien 2008 an dieses Unrecht und  ...

Peter Hermann Löwy

  • Geb. am: 03. Jänner 1914
  • Fakultät: Philosophische Fakultät
  • Kategorie: vertriebene Studierende

Peter Hermann LÖWY, geb. am 3. Jänner 1914 in Wien (heimatberechtigt in Wien, Staatsbürgerschaft: Österreich), Sohn von Robert Löwy (Kaufmann), wohnte in Wien 3, Vordere Zollamtsstraße 11/11, war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Philosophischen Fakultät im 11. Studiensemester inskribiert und belegte Vorlesungen in Chemie. Er meldete sich am 13. Oktober 1937 zu den Abschlussprüfungen ('Rigorosen') an und bestand das erste Rigorosum am 23. Oktober 1937 und arbeitete an seiner Dissertation. Durch den 'Anschluß' wurde das Prüfungsverfahren unterbrochen. Er konnte sein Studium nicht mehr abschließen. Zwar ist im Rigorosenprotokoll nach dem Ende des Nationalsozialismus eine Approbation der Dissertation am 14. Juni 1947 angemerkt, aber keine Promotion. Er konnte sein Studium nicht mehr abschließen.


Dokumente

Nationale von Peter Hermann Löwy, Wintersemester 1937/38 (1. Formular Vorderseite), Foto: H. Posch (c) Archiv der Universität WienNationale von Peter Hermann Löwy, ...
Nationale von Peter Hermann Löwy, Wintersemester 1937/38 (1. Formular Rückseite), Foto: H. Posch (c) Archiv der Universität WienNationale von Peter Hermann Löwy, ...



zuletzt aktualisiert am 01.02.2009

Haben sie Fragen, Korrekturen oder Anmerkungen zu dieser Person? Nutzen Sie das folgende Formular um uns Informationen zukommen zu lassen:

Feedback übermitteln: